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Pflanzendünger optimal einsetzen

BRÖRING Unternehmensgruppe informierte zum sachgerechten Einsatz von Dünger nach DVO

Januar 2018/Dinklage. Vor dem Start in die nächste Vegetationsperiode hatten die H. Bröring GmbH & Co. KG aus Dinklage und die Haneberg & Leusing GmbH & Co. KG aus Schöppingen zu 13 Fachtagungen mit dem Titel „Düngung 2018“ eingeladen. Vom Oldenburger Münsterland über Ostwestfalen bis hinunter zum Niederrhein informierten sich ca. 800 Besucher zu einem ökonomisch und ökologisch sinnvollen Einsatz von Pflanzendünger.

Die novellierte Düngeverordnung (DVO) stellt die Landwirtschaft vor neue Herausforderungen. Wie Landwirte diese Aufgabe regelkonform und gleichzeitig wirtschaftlich lösen können, stand im Mittelpunkt der Fachtagungen.

Foto Teilnehmer der Bröring Düngeveranstaltung 2018

Markus Brinker, Volkhard Meiners, Frank Bergmann, Franz-Josef Rechtien und Wolfgang Schutte (v.l.n.r.)

Markus Brinker, Pflanzenbauberater bei Haneberg & Leusing, kam in seinem Vortrag „NPK, Magnesium, Schwefel und dann...?“ zu dem Schluss: Nicht alles, was durch die Düsen einer Feldspritze geht, wird von der Blattmasse auch aufgenommen. Chelatisierte Spurennährstoffe in Form der Bröring Multi Kick-Produkte können Abhilfe schaffen und die Düngewirksamkeit verbessern. Daneben sind die Art und der Zeitpunkt der Applikation, die Witterung und vor allem der pH-Wert der Spritzbrühe zu beachten.

Wolfgang Schutte von den Amazonen-Werken H. Dreyer GmbH & Co. KG informierte über die neuesten technischen Entwicklungen in der Düngerverteilung. Die Beschaffenheit des Düngers und die verwendete Technik müssen zusammenpassen. Ein günstiger Dünger mit schlechten Streueigenschaften kann Ertragseinbußen von bis zu 30 Prozent nach sich ziehen. Ein weiteres Problem können Entmischungen, Abrieb und Staubbildung durch Düngerumlagerungen sein. Dünger sollten daher vor dem Ausbringen beprobt und die Einstellungen der Düngerstreuer entsprechend angepasst werden. Schon eine lediglich um 0,1 Prozent überschrittene Düngergabe in Rand- und Grabenbereichen kann hohe Bußgelder nach sich ziehen.

Wie sich der Nährstoffeintrag in der Tierhaltung verringern lässt, erläuterte Frank Bergmann, Produktfeldleiter Schweinemast bei H. Bröring. Eine an die einzelnen Entwicklungsstadien der Tiere angepasste Mehrphasenfütterung auf Basis der stark N- und P-reduzierten Fütterung bedeutet weniger Nährstoffe in der Gülle und damit auch einen geringeren Flächenbedarf pro Mastplatz. Die Novellierung der Düngeverordnung verursacht einen Mehrbedarf an Fläche von bis zu 20 %, dies kann durch die aktuellen Futterkonzepte im Hause Bröring vermieden werden.

Praktische Tipps zur Düngebedarfsermittlung nach der Düngeverordnung (DVO) zeigte schließlich Franz-Josef Rechtien, Pflanzenbauberater bei H. Bröring auf. Er beschrieb die rechtlichen Vorgaben der Düngebedarfsermittlung zu Vegetationsbeginn. Jeder Landwirt sollte nicht nur die Inhaltsstoffe seiner Wirtschaftsdünger, den Nährstoffgehalt des Bodens und die Nmin-Werte kennen, sondern auch wissen, welcher Nährstoff sich im Minimum befindet und limitierend auf die N-und P-Düngung wirken kann. Für eine effiziente Düngung empfahl er entsprechende Zusatzprodukte, z.B. Wilhelms Best Mykhorrhiza und Bakterien, die die Pflanzenverfügbarkeit der Nährstoffe verbessern.