Foto drei Ferkel stehen an einem Bröring-Trog
Foto Berater von Bröring mit Sauen in einem Wartestall
Grafik Designelement
Foto Abferkelbucht Sau mit Ferkeln
Startbild Schweine
  • Betriebsspiegel

Kunde
Bernhard und Rita Große Hokamp

Arbeitskräfte
1,7

Tierbestand
250 Sauen (Dänische Genetik)
Zuchtponystute

Fruchtbarkeitsleistung
29,3 abgesetzte Ferkel pro Sau / Jahr

Flächenausstattung
52 ha landwirtschaftliche Nutzfläche

Anbau
Mais, Gerste, Triticale, Miscanthus

Professionelle Ferkelaufzucht in Ostbevern


Hof Große Hokamp in Ostbevern

Ein typischer westfälischer Familienbetrieb – das ist der Hof der Familie Große Hokamp in Ostbevern. 20 km westlich von Münster versorgen Bernhard, Rita und Andre Große Hokamp 250 Sauen, die im 3-Wochen-Rhythmus geführt werden. Drei feste Mäster übernehmen die Ferkel mit einem Gewicht von 30 Kilogramm. Bernhard Große Hokamp ist stolz auf seinen Betrieb und seine Familie: Im Herbst wird Andre, der Agrarwissenschaften an der FH Osnabrück studiert, seinen Bachelor- Abschluss in der Tasche haben – konkrete Pläne für eine Betriebserweiterung hat er schon jetzt.


Andre (rechts) und Bernhard Große Hokamp und Berater Manfred Pudlik (links)

Hohe Leistung stellt hohe Anforderungen an das Management

2006 herrschte Stagnation in den Abferkelbuchten des Betriebes: 24 abgesetzte Ferkel zählte Bernhard Große Hokamp zu diesem Zeitpunkt jährlich bei jeder Sau, eine weitere Steigerung schien nicht möglich. Der Betriebsleiter entschloss sich zu einem Wechsel der Sauengenetik. Mit Erfolg! Dank der aktuell 29,3 abgesetzten Ferkel/Sau/Jahr lassen sich heute bei gleichem Bestand und annähernd gleichen Kosten jährlich 1.250 Ferkel mehr verkaufen. Die vorhandenen Flatdeckkapazitäten reichten dafür allerdings nicht mehr aus. Die überzähligen Babyferkel übernimmt deshalb heute regelmäßig ein neuer Mäster.

Hochleistungsfutter für höchste Leistungen

Diese Aussage können Bernhard und Rita Große Hokamp nur bestätigen: „Die höheren Leistungen unserer jetzigen Sauenherkünfte sind nur mit einer angepassten Fütterung zu erreichen. Daher erhalten die zum Zeitpunkt des Aufstallens relativ leichten Jungsauen bereits das spezielle Jungsauen- Eingliederungsfutter JUNGSAUEN EF.“ Um den 260. Lebenstag und einem Gewicht von etwa 160 kg erfolgt die Besamung. Bis etwa zur Hälfte der Trächtigkeit erhalten die Tiere ein Futter für niedertragende Sauen: PREG T erfüllt alle Ansprüche tragender, gleichzeitig aber noch wachsender Jungsauen. Mit etwa dem 80. Trächtigkeitstag erfolgt die Umstellung auf das Tragefutter. Dazu setzt Bernhard Große Hokamp zum hofeigenen Getreide zusätzlich einen Ergänzer ein: Mit OMEGA 45 XXT entsteht in Kombination mit CCM, Gerste und Triticale ein schmackhaftes Futter. Der Ergänzer sorgt für eine ausreichende Mineralisierung (Mineralstoffe in Form von Chelaten) und Vitaminisierung. Gleichzeitig beeinflusst er mit seinem speziellen Aminosäuremuster und dem richtigen Aminosäuren-/Energieverhältnis den Speckaufbau der Jungsauen günstig.

Nur eine Lösung für laktierende Sauen

In der Laktation setzt der Betrieb ganz auf Alleinfutter: OMEGA XX Lac enthält neben L-Carnitin zur Steigerung der Milchleistung auch den speziellen Leberschutzkomplex HEPAVIT, der dem Fettlebersyndrom vorbeugt und den gesamten Energiestoffwechsel unterstützt. „Zur Deckung des erhöhten Energiebedarfs mobilisiert die Sau nach dem Abferkeln vermehrt Körperfett. Beim Abbau und Abtransport der Fette leistet die Leber Schwerstarbeit“, erläutert der Landwirt aus Ostbevern, „OMEGA XX Lac ist daher für uns die Entscheidung für schnelle Geburten, eine verbesserte Futteraufnahme sowie gesunde und vitale Ferkel.“ Sowohl das Ergänzungs- als auch das Alleinfutter enthalten Omega-3-Fettsäuren aus Lachsöl, die die Vitalität der Ferkel von Anfang an verbessern. Bernhard Große Hokamp freut sich über niedrigere Verluste und höhere Absetzgewichte.


Andre Große Hokamp und Rescue-Ferkel

Nicht mehr wegzudenken – das Rescue Deck

14,8 lebend geborene Ferkel je Wurf und über 40 gesamt geborene Ferkel je Sau und Jahr – das ist die hervorragende Fruchtbarkeitsleistung des Betriebes. Allerdings machten die höheren Wurfleistungen den Einsatz von Ammen erforderlich. Neben Platzproblemen erhöhten sich fortan auch die Erdrückungsverluste – weniger abgesetzte Ferkel waren die Folge. Bei der Besichtigung eines RESCUE- Systems im vergangenen Jahr zögerte Bernhard Große Hokamp daher nicht lange und bestellte für seinen Betrieb noch auf der Heimfahrt. Inzwischen ist das RESCUE-DECK mit dem 14. Durchgang belegt: 672 Ferkel wurden bereits zusätzlich aufgezo- gen. „Da wurde mir erstmal bewusst, wie viel Milch Kleinstferkel benötigen“, resümiert der Westfale. Die gehaltvolle RESCUE-MILK ist reich an Immunglobulinen und sorgt für richtig schöne propere Ferkel. Familie Große Hokamp blickt zuversichtlich in die Zukunft: Schon in Kürze will sie mehr als 30 Ferkel/Sau/Jahr bei moderaten Kosten absetzen.